Sicherheitspolitischen Studienfahrt der GSP

Frankenberg/Ingolstadt/München(Manfred Weider). Zu ihrer diesjährigen sicherheitspolitischen Studienfahrt vom 13. bis 17. Juli nach Ingolstadt begrüßte Manfred Weider, stellvertretender Sektionsleiter der GSP, 21 erwartungsvolle Teilnehmende, darunter zwei Lehrer. Sie wollten sich einen Eindruck von der „realen“ Bundeswehr verschaffen. Genau zu diesem Zweck bot die GSP diese als Lehrerweiterbildung in Hessen anerkannte Weiterbildung an. Anreise Sonntag, 13. Juli, Einchecken im zentral gelegenen 4-Sterne Hotel Maritim, das bis Donnerstag das Hauptquartier der Gruppe war. Am Montagvormittag Besuch der Pionierschule der Bundeswehr. Nach einem Briefing über die Pioniertruppe wurden einige Ausbildungsstätten besichtigt. Am Nachmittag empfing das 8. Panzerpionierbataillon die Gruppe. Es wurde unter anderem ein Schießsimulator für Gewehr, Pistole und Panzerfaust vorgestellt. Wer wollte, konnte auch schießen. Auf einer weiteren Station wurde die Anwendung und Beseitigung von Sprengmitteln vorgestellt. Am Dienstagvormittag Fahrt zum Bauinstandsetzungszentrum Münchsmünster. Hier wird der Aufbau eines Lagers mit allen technischen Herausforderungen ausgebildet. Der Nachmittag war zur freien Verfügung.

Werbung

Das Waffensystemunterstützungszentrum 1. wurde am Mittwochvormittag besucht. Nicht nur Instandsetzung von Teilen der Fluggeräte werden hier repariert, sondern auch geforscht und Teile, die den Herstellern nicht mehr zur Verfügung stehen, nachzubauen. Der Nachmittag war wieder zur freien Verfügung. Nach dem Auschecken am Donnerstag Fahrt zur Firma MTU Aero Enginines AG in München. MTU ist eine der führenden Instandsetzungswerke von Flugzeugturbinen. Nach der Betriebsbesichtigung schloss das Mittagessen bei MTU das offizielle Programm ab. Die Diskussionen auf der störungsfreien Heimfahrt zeigten bereits, dass die gewonnenen Eindrücke eine bessere Bewertung von Veröffentlichungen und objektivere Unterrichtung möglich machen.

Werbung